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Trümmersuche

Die sogenannten „Trümmerhunde" suchen nach verschütteten Menschen. Es ist eine der gefährlichsten Sucharbeiten für Hunde, da der Einsatz nach Gebäudeexplosionen oder Katastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen oder Tornados erfolgt. In diesen Situationen herrscht meist eine unübersichtliche Gesamtsituation mit vielen Gefahrenquellen.

Prominente Beispiele sind der Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009 und der Terroranschlag auf das World Trade Center. In New York waren damals 250 – 300 Hunde im Einsatz.

Wie auch bei der Arbeit als Flächenhund sucht der Hund frei laufend, er trägt bei dieser Arbeit jedoch weder eine Kenndecke noch ein Halsband, da er daran hängen bleiben und sich verletzen könnte. Die Distanzkontrolle, Gehorsam und Führungsarbeit des Hundes hat hier den höchsten Stellenwert, da der Hundeführer das Trümmergelände aus Sicherheitsgründen oft nicht betreten darf.

Aus diesem Grund erfolgt auch die Anzeige ausschließlich durch „Verbellen", ein Pendeln zwischen Hundeführer und dem Verschütteten, sowie das Betreten der Trümmer durch den Hundeführer, sind zu gefährlich. Es könnten Trümmerteile nachrutschen und das Team, als auch den Verschütteten gefährden.

Bei dieser Arbeit haben kleinere, leichtere Hunde definitiv Vorteile, da sie die Trümmerstruktur weniger belasten und besser in eventuelle Hohlräume vordringen können. Der Hundeführer braucht umfangreiche Kenntnisse über das Verhalten verschiedener Trümmerlagen und ihre Auswirkungen auf Witterung und Thermik.

Wie auch in den anderen Suchsparten ist es sehr wichtig seinen Hund gut zu kennen und lesen zu können (welches Verhalten zeigt der Hund in welcher Situation; hat er viel, wenig oder keinen menschlichen Geruch in der Nase).